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Wie Du in 3 Schritten ein Visionboard gestaltest

Der Anfang des Jahres ist eine gute Zeit, nach vorn zu schauen und Pläne fürs kommende Jahr zu schmieden. Eine sehr kreative und entspannte Art das zu tun, ist ein Visionboard zu gestalten! Ich zeige Dir, wie das in nur 3 Schritten geht und wie Du damit Deinen Zielen einen Schritt näher kommst.

Zitat Napoleon Hill: Whatever your mind can conceive and believe it can achieve

Was ist ein Visionboard?

Für diejenigen, die es noch nicht kennen, möchte es ich es kurz erklären.

Ein Visionboard ist die visuelle Art Wünsche, Ziele, Sehnsüchte und Träume auf einem Bild zu sammeln bzw. festzuhalten. Du nimmst Dir hierfür Material aus Zeitschriften, Katalogen und anderem Papiermaterial ( Fotos, Postkarten, Bilder ausdrucken) und suchst nach Motiven, die Dich inspirieren.

Daraus bastelst Du Dir eine „Vorschau“ auf Deine Zukunft, eine Collage aus Zitaten und Bildmaterial, die Dir allein durch die Betrachtung hilft, zu verinnerlichen, wohin Deine Reise gehen soll.

Kurzum, damit schaust Du in Deine Zukunft!

Wie sagt man so schön „Aus den Augen, aus dem Sinn“, so ist es leider oft auch mit unseren Träumen und Zielen. Der Alltag kommt dazwischen und schon haben wir vergessen, wohin wir wollten.

Ein Visionboard hilft mir persönlich sehr, wenn ich mal von meinem Weg abkomme, oder keine Lust auf eine bestimmte Tätigkeit habe. Es erinnert mich daran, wozu ich etwas überhaupt mache.

Es motiviert mich, weiterzumachen und hilft mir, mich wieder auf meine Ziele zu fokussieren. Denn mit dem Wünschen allein ist es nicht getan.


Ein Visionboard macht Sinn, weil es unser Unterbewusstsein beeinflusst! Das Unterbewusstsein kennt kein „Nein“, es ist die Quelle unbegrenzter Möglichkeiten und ist immer bemüht, Wege zu finden und uns Ideen zukommen zu lassen, um das, was wir säen ( und sehen) zu realisieren.

Es hilft Dir im Einklang mit Deinen Wünschen zu handeln.

Wichtig dabei ist, dass Du Dein fertiges Visionboard täglich vor Augen hast, es dort hängt, wo Du es sehen kannst, denn auch, wenn Dein Blick nur flüchtig ist, Dein Unterbewusstsein nimmt diese visuellen Signale auf.

Das Wesentliche ist aber die Erkenntnis, dass Du Dein Leben gestalten kannst. Ein Visionboard ist Dein erster Schritt.


think outside of the box

SCHRITT EINS IST ..

Dich zu fragen, was Du in Deinem Leben manifestieren (erreichen) möchtest. Schnapp Dir einen Stift und Papier und schreibe Dir Fragen auf, die für Dein Leben relevant sind. Damit definierst Du Deine Ziele.

Du kannst bereits an dieser Stelle den Zeitraum bestimmen und ein Visionboard für ein Jahr, 5 oder 20 Jahre erstellen. Es ist ganz Dir überlassen. Ich empfehle allerdings kürzere Zeiträume wie ein bis drei Jahre. Sei dabei mutig und großzügig zu Dir selbst. Alles ist möglich!


Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:

  • Wie soll meinen Zukunft aussehen?
  • Was wünsche ich mir?
  • Was wollte ich immer schonmal machen?
  • Was sind meine beruflichen Ziele?
  • Wie soll mein familiäres Leben aussehen? Meinen Freundschaften?
  • Welche Orte möchte ich besuchen?
  • Was ist mir in meiner Freizeit wichtig?
  • Wie möchte ich wohnen? Passt, wie ich wohne, noch zu mir?
  • Wie sieht es mit meiner Gesundheit/meinem Körper/ meiner Sexualität aus?
  • Wie möchte ich mich ( und meine Familie) ernähren?
  • Was bringt mir mehr Lebensfreude? Wie steht es um meinen Spiritualität?
  • Welche Werte sind mir wichtig?
  • Was kann ich loslassen?
  • Was möchte ich für andere tun?
  • Wie kann ich z.B. mehr Zeit für meine Kunst freischaufeln?
  • Wieviel Geld möchte ich verdienen?
  • Welche Menschen möchte ich kennenlernen, mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben?
  • Was schiebe ich seit Jahren vor mir her?
  • Möchte ich Kinder haben? Was wünsche ich mir für meine Kinder?
  • Möchte ich im Ausland leben?

Nicht alle Fragen werden auf Dich zutreffen. Wenn Dir noch andere Fragen einfallen, schreibe sie auf und beantworte sie ganz entspannt ohne Einschränkungen (vermeide Gedanken wie, das schaffe ich ja sowieso nicht!).


MOTIVE FINDEN

Wenn alle für Dich relevanten Fragen beantwortet sind, hast Du eine klare Idee davon, was Du Dir wirklich wünschst und was Dir wichtig ist. Das hilft Dir beim nächsten Schritt, wenn es darum geht, die Motive zu Deinen Antworten zu finden.

Es gibt verschiedenen Methoden ein Visionboard zu gestalten. Analog oder digital, beides geht. Du kannst es auf Deinem Desktop gestalten z.B. mit einem Tool wie Vision Board Maker von Picmonkey oder ein Board bei Pinterest, wo Du passende Inspirationsbilder sammelst.

Was ich Dir empfehle ist, Dein Board physisch zu gestalten, weil Du so am Ende ein Poster in der Hand hast, das Du stets vor Augen hast. Es funktioniert nach dem Motto „doppelt hält besser!“. Dieses kannst Du danach abfotografieren und als Desktop Hintergrund anlegen.

EXTRA TIPP:

Träume groß!! Versuche Motive zu finden, die Dein Herz hüpfen lassen! Du möchtest am liebsten in eine große Altbauwohnung umziehen, aber derzeit reicht es nur für ein kleines Apartment? Macht nichts!

Schneide Deine Traumbude aus einer Zeitschrift aus, alle Möbel und Farben, die Deko und Kunst an der Wand, alles, was Dir gefällt.

Wenn Du Dich schon gedanklich einschränkst, kannst Du nicht dort hin kommen! Grenzen sind Kopfsache, mach Dich davon frei und erlaube Dir wie ein/e VisionärIn zu denken.


SCHRITT ZWEI IST…

Kreativ zu werden!

Hol Dir einen Stapel Zeitschriften und Zeitungen, mach es Dir gemütlich. Du brauchst noch eine Schere, Kleber, einen großen Papierbogen und Deine Notizen bzw. Antworten von oben. In diesem Schritt werden Worte zu Bildern! Du kannst nach Herzenslust alles sammeln, was Dir gefällt und den Lebensbereichen, die Du vorher ausgesucht hast zuordnen.

Nimm Dir Zeit dafür, es ist Dein Me-Time und muss auch nicht an einem Tag fertig werden. Kreiere Dir nun auf Deinem Papierbogen Dein Visionboard nach Lust und Laune.

Du kannst die Kategorien als Überschriften drüber Schreiben, z.B. Wohnen und alles zu dem Thema drunter kleben usw. et voilà, fertig ist Dein Visionboard!

person looking through magazines
Photo by Kaboompics

SCHRITT DREI IST..

Einen geeigneten Platz dafür finden. Der perfekte Ort für Dein fertiges Visionboard ist da, wo du es täglich sehen kannst. Meins hängt direkt neben meinem Schreibtisch. So habe ich es vor Augen und meine Visionen können sich dadurch besser in meinem Unterbewusstsein verankern.

Die visuell bestärkte Motivation ist der Schlüssel zum Handeln.

Ich freue mich jedes Mal darüber, es anzuschauen mit der Gewissheit und Dankbarkeit, dass meine Wünsche und Träume wahr werden können! Viel Spaß beim Visualisieren und noch mehr Freude wünsche ich Dir beim Manifestieren! Auf eine tolle Zukunft!

Kreative Grüße aus dem Atelier,

Unterschrift Blog

Zum Weiterlesen:

Wesna Wilson 10 Buchtipps für Kreative

Wesna Wilson Buchtipps für Kreative Teil 2

Jack Canfield – Das Gesetz der Anziehung

Joseph Murphy- Die Macht des positiven Denkens

Napoleon Hill- Glück ist kein Zufall

Julia Cameron- Der Weg des Künstlers

Dale Carnegie- Sorge Dich nicht, lebe!

Zur Inspiration:

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